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6. bis
15. Juni 2003 im Festspielhaus Baden-Baden
Die
sechsten Herbert von Karajan Pfingstfestspiele
Wenn
Jacques Tatis Neffe Jérôme seine erste
Oper inszeniert, wenn Arcadi Volodos virtuos in die
Tasten greift und Anne-Sophie Mutter die Saiten
streichelt ist Festspielzeit in Baden-Baden.
Zum sechsten Mal fanden die Herbert von Karajan
Pfingstfestspiele in Baden-Baden statt und lockten
große Namen der internationalen Musikszene
und ein immer größer werdendes
Stammpublikum für Oper und Konzert in die
Kurstadt an der Oos.
Mozarts Oper "Die Entführung aus dem Serail"
entstand in diesem Jahr als Koproduktion mit dem
Festival d’Aix-en-Provence in Baden-Baden und
feierte hier seine Premiere am Pfingstsamstag, 7.
Juni, um 20 Uhr (2. Vorstellung am Pfingstmontag,
9. Juni, 19 Uhr).
Nach dem überwältigenden Erfolg der
ersten gemeinsamen Arbeit im Jahr 2001 (Mozarts
"Figaros Hochzeit") hatte Baden-Badens Intendant
Andreas Mölich-Zebhauser nun für die
zweite Koproduktion mit Aix eine überraschende
neue Konstellation eingeladen: Jérôme
Deschamps, seine Frau Macha Makaïeff und deren
in Frankreich zu Kultstatus gekommene Theatergruppe
bildeten den Kern eines internationalen Ensembles,
das das Aufeindandertreffen von Orient und Okzident
in Mozarts Singspiel interpretierte. Dazu
ließ das von Claudio Abbado gegründete
Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Marc
Minkowski einen erfrischenden Mozart aus dem
Orchestergraben erklingen.
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Eröffnet
wurden die sechsten Herbert von Karajan
Pfingstfestspiele von Thomas Hengelbrock sowie
dem Balthasar-Neumann-Ensemble und –Chor.
Beethovens "Missa Solemnis" bildeten diesen
festlichen Auftakt.
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Nach dem
großen Erfolg im vergangenen Jahr wurden auch
2003 Pfingst-Matinéen am Wochenende
angeboten. Der Pianist Pierre-Laurent Aimard
spielte zusammen mit dem Mahler Chamber Orchestra
unter der Leitung von Marc Minkowski am
Pfingstsonntag, 8. Juni, um 11.30 Uhr Beethovens 4.
Klavierkonzert, danach erklang die "Eroica".
Schuberts "Winterreise", gesungen von Thomas Quasthoff, bildete
das Programm der zweiten Matineé am
Pfingstmontag, 9. Juni, um 11.30 Uhr.
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Bis zum
festlichen Abschlusskonzert mit Anne-Sophie Mutter und
Sergei Khachatryan am Sonntag, 15. Juni 2003, um 19
Uhr konnten Musikliebhaber das frühsommerliche
Baden-Baden noch von seiner schönsten Seite
kennen lernen.
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Inbegriffen
dabei waren Begegnungen mit Stars wie Kent Nagano und dem
Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
(Pfingstsonntag, 8. Juni 2003, 20 Uhr), dem
Scharoun-Ensemble (Solisten der Berliner
Philharmoniker, Donnerstag, 12. Juni, 20 Uhr), dem
Geiger Christian Tetzlaff und dem SWR
Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter
der Leitung von Sylvain Cambreling (Freitag, 13.
Juni 2003, 20 Uhr) und dem russischen Tasten-Magier
Arcadi Volodos (Samstag, 14. Juni, 20 Uhr).
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Umfangreiches
Rahmenprogramm zu den Pfingstfestspielen
2003
Bilanz
der Pfingstfestspiele 2003
Alle
Veranstaltungen im Festspielhaus
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