Das Programm

Donnerstag, 16.5, 20 Uhr:

"In memoriam Günter Wand", Schubert "Unvollendete", Bruckner 9. Sinfonie. Das Eröffnungskonzert der diesjährigen Pfingstfestspiele am 16.5 hätte Günter Wand dirigiert. Den vor kurzem verstorbenen Dirigenten ersetzte Christoph Eschenbach am Pult des NDR-Sinfonieorchesters.

Unsere CD-Tipps:
 
Günter Wand: Die letzte Aufnahme - Das letzte Interview
 
Eschenbach: Brahms, Symphonies 1-4


Freitag, 17.5. und So. 19.5., jeweils 20 Uhr:

Beethoven "Fidelio“. Premiere der Neuinszenierung. Regie und Bühnenbild führt Philippe Arlaud, Simone Young leitete das Mahler Chamber Orchestra und den Festspielchor Baden-Baden.
Unser CD-Tipp:

 Fidelio mit Wilhelm Furtwängler.


Samstag, 18.5, 11,30 Uhr:

Pfingst-Matinee I. Der Pianist Mikail Pletnev und die London Winds spielten Werke von Beethoven.
Unser CD-Tipp:

 
C. Ph. Bach - Sonatas & Rondos

Samstag, 18.5., 20 Uhr:

Beethoven Sinfonie Nr. 7, Klavierkonzert Nr. 4. Paavo Berglund leitet das Russische Nationalorchester. Solist ist der russische Pianist Boris Berezovsky.

Unsere CD-Tipps:

 
Berezovsky: Rachmaninov und das russisches Nationalorchester und Mikhail Pletnev in:
 
Shchedrin -Carmen Suite


Sonntag, 19.5., 11,30 Uhr:

Pfingst-Matinee II. Der Pianist Arcadi Volodos spielte Werke von Beethoven, Schubert und Schumann.
Unser CD-Tipp:

 
Schubert, Solo Piano Works


Montag, 20.5., 11,30 Uhr:

Pfingst-Matinee III. Der Pianist Nikolai Lugansky spielte Werke von Beethoven und Mozart.

Unser CD-Tipp:
 
Chopin - 24 Préludes

Montag, 20.5., 20.00 Uhr:

Abschlusskonzert - Bruckner 3. Sinfonie. Kent Nagano leitete das Deutsche Symphonie Orchester Berlin.

Unser CD-Tipp:
 
Mahler - Symphony No. 3



 

16.-20. Mai 2002 im Festspielhaus Baden-Baden

Die Herbert von Karajan Pfingstfestspiele

standen 2002 ganz im Zeichen Beethovens und wurden aktuell durch große Namen bereichert. So kam in der Zeit vom 16. bis 20. Mai 2002 das breite Schaffensspektrum des Komponisten - angefangen bei den Sinfonien, über Oper bis hin zur Kammermusik und den Klaviersonaten - im Festspielhaus Baden-Baden in namhaften Besetzungen auf die Bühne. Den Rahmen für das Oeuvre Beethovens bildeten Werke von Anton Bruckner. Im Auftaktkonzert der Festspiele erklangen Bruckners Sinfonie Nr. 9 d-Moll und Schuberts Sinfonie Nr. 7 h-Moll, gespielt vom NDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Eschenbach dirigierte diesen Abend "In memoriam Günter Wand", der die Festspiele eröffnen sollte und am 14. Februar 2002 verstarb.

Am Abend nach dem Eröffnungskonzert folgte die Premiere der Oper "Fidelio" (17. / 19. Mai 2002), wobei das Festspielhaus Regie, Bühnenbild und Lichtdesign in die Hände von Philippe Arlaud lag. Der Schriftsteller Walter Jens bearbeitete für diese Neuinszenierung der einzigen Beethoven-Oper seine 1984 erschienene Fassung von "Roccos Erzählung", welche die Operndialoge ersetze.

Otto Sander

Der Schauspieler Otto Sander übernahm die Rolle des "gealterten Rocco", der die Opernhandlung aus dem Rückblick kommentiert. Regisseur Philippe Arlaud, der bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen Wagners "Tannhäuser" neu inszenierte, war dem Festspielhaus-Publikum noch durch seine Inszenierungen von "Cosi fan tutte", "La Traviata" und "West Side Story" in bester Erinnerung. Ihm zur Seite stand die australische Dirigentin Simone Young, unter deren Leitung das Mahler Chamber Orchestra und eine hochkarätige Sängerbesetzung den "Fidelio" auf Basis der jüngsten kritischen Ausgabe interpretieren. Zu den Solisten dieser Operaufführung zählten unter anderen Lisa Gasteen (Leonore), Jürgen Müller (Florestan) sowie Reinhard Hagen (Rocco jung) und Mark Holland (Pizarro).

Neben der ersten Operneigenproduktion des Festspielhauses kam es noch zu einer weiteren Premiere: Zum ersten Mal erklang ein Zyklus von Matineen im Rahmen der Pfingstfestspiele. Von Samstag, 18. Mai bis Pfingstmontag, 19. Mai, traten die drei russischen Pianisten Mikail Pletnev, Arcadi Volodos und Nikolai Lugansky jeweils um 11.30 Uhr auf. Abgerundet wurde dieser Klavierschwerpunkt durch den Auftritt von Boris Berezovsky, der am 18. Mai in einem Konzert mit dem Russischen Nationalorchester unter der Leitung von Paavo Berglund Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 zu Gehör brachte.

Den Abschluss der Herbert von Karajan Pfingstfestspiele bildete die Aufführung von Anton Bruckners dritter Sinfonie. Unter der Leitung von Kent Nagano brachte das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin die erste Fassung des vom Komponisten insgesamt zweimal überarbeiteten monumentalen Werkes zu Gehör.

Foto © Festspielhaus Baden-Baden


Alle Veranstaltungen im Festspielhaus
Die Pfingstfestspiele 2003

Zurück zu den News

 


 




© 2002-2006 by WAEPART Baden-Baden. All rights reserved.